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AH Südbeck News

Fit für die Schule am 25.02.

Am 25. Februar findet in den Räumlichkeiten des Autohauses Südbeck in der Daimlerstraße in Cloppenburg die erste Cloppenburger Schulranzenparty statt.

Geschichte

Bernard Südbeck
Bernard Südbeck

Bernard Südbeck (Gründer)


Bernard Südbeck wird am 11. Mai 1900 in Hopen bei Lohne im Landkreis Vechta geboren. Nach seiner Schulzeit und einer Anstellung beim Postamt arbeitet er für die Firma Hinners & Tapken aus Lohne. Für diese Firma zieht er 1919 nach Cloppenburg, wo er Geschäftsführer der dortigen Filiale wird.

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Die Anfangsjahre (vor dem zweiten Weltkrieg)

 

Am 1. Juni 1927 macht er sich an der Mühlenstraße selbstständig mit dem Verkauf und der Reparatur von Fahrrädern (Göricke, Wanderer, NSU, etc.), Nähmaschinen (Pfaff) und Motorrädern - die Geburtsstunde des Unternehmens.

Das Gebäude ist noch heute in der Stadtmitte neben der Firma C.A. Thole in Cloppenburg zu finden.

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Einstieg in die Autobranche (ab 1938)

 

Bald plant Südbeck auch die Gründung einer Autowerkstatt (Werk II), was er dann 1938 wahr macht. Am Hofkamp entsteht eine Autowerkstatt mit zwei Werkswohnungen und zehn Garagen. Geleitet wird die Werkstatt später von Willi Tholen, der 1947 in Oldenburg seine Meisterprüfung besteht.
Der Betrieb kann sich in den Nachkriegsjahren gut behaupten und entwickelt sich zur führenden Adresse für Fahrzeuge der Auto Union, dem Vorgänger der heutigen Audi AG.  Vor allem die Marke DKW ist ein Verkaufsrenner.

 

Ein besonderes Zeitdokument: der Lehrvertrag von Alfons Barhorst aus 1941

 

Als besonderes Zeitdokument wurde dem Autohaus Südbeck der erste Lehrvertrag aus dem Jahre 1941 von der Familie Südbeck zugespielt. Alfons Barhorst startete am 1. März 1941 seine Ausbildung unter seinem Lehrherrn Bernard Südbeck. Interessant zu wissen, dass die Ausbildungsvergütung 1941 im ersten Lehrjahr monatlich 3,- Reichsmark betrug. über 4,- Reichsmark im zweiten, 6,- Reichsmark im dritten gelangte der Auszubilldende seiner Zeit zu 8,- Reichsmark im vierten Lehrjahr. Falls der Auszubildende seine Tätigkeit abbrechen wollte, hatte die Familie des Lehrlings bis zu 200,- Reichsmark an den Lehrherrn zu entrichten. Harte Sitten seiner Zeit.

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Aufstieg und Wachstum (50er bis 70er Jahre)

 

In den 30er Jahren beginnt der Siegeszug des Volkswagens, der nach dem Kriegsende sogar weltweite Erfolge feiert. So steht auch die Firma Südbeck vor der Entscheidung zwischen DKW und VW, die zugunsten des Wolfsburger Autobauers ausfällt, sodass ab 1949 nur noch Volkswagen verkauft werden. Das Wirtschaftswunder macht auch nicht vor Cloppenburg Halt und so steigt die Zahl der verkauften Autos von 12 im Jahr 1949 auf etwa 100 Stück fünf Jahre später. Kontinuierlich wächst ebenso die Zahl der Mitarbeiter, sodass die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen und 1953/54 eine Halle angebaut und die technische Ausstattung verbessert wird. Schließlich zieht der ganze Betrieb im Rahmen einer Firmenvergrößerung 1960 an den Pingel Anton. Im gleichen Jahr verkauft Südbeck seinen 1000. Volkswagen.

Am 14.07.1965 verstirbt Bernard Südbeck und die Söhne Helmuth und Werner übernehmen  den Betrieb.

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Stürmische Zeiten (80er Jahre)

 

Die 80er Jahre sind für das Autohaus Südbeck eine Zeit voller Veränderungen. 1984 verlässt man das Gelände am Pingel Anton, um in ein Provisorium an der Emsteker Straße zu ziehen. Nur ein Jahr später, am 20. April 1985, bezieht das Team rund um Geschäftsführer Theodor Anders die heutige Betriebsstätte, das ehemalige Krapp-Eisenwaren-Gebäude, in der Daimlerstraße. Jedoch verschlechtert sich die finanzielle Lage des Betriebs in den folgenden Jahren zusehends. Dies führt dazu, dass im August 1988 der langjährige Mitarbeiter Werner Raker und dessen Schwager Alfons Schrandt das Unternehmen als Geschäftsführer und Inhaber übernehmen.

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... der Weg in das neue Jahrtausend (90er Jahre bis heute)

 

Nach einer Zeit der wirtschaftlichen Konsolidierung gründen die neuen Geschäftsführer 1991 Rasch Automobile, ein Tochterunternehmen, das SEAT Neu- und Gebrauchtwagen anbietet und auch über eine eigene Werkstatt verfügt. 1993 wächst die Südbeck Gruppe ein weiteres Mal: Das Autohaus am Stadion eröffnet als Skoda-Vertretung und verfügt mittlerweile über ein breites Gebrauchtwagen-Angebot vieler verschiedener Marken.
Mitte der 90er verlassen täglich 30 Fahrzeuge die Werkstatt. Dieser Entwicklung trägt der Betrieb Rechnung, indem 1998 eine neue Werkstatt samt VW-Verkaufshalle gebaut wird. Der dortige Service ist preisgekrönt: Seit Anfang des neuen Jahrtausends wird Südbeck mehrfach als Service-Sieger Top 100 ausgezeichnet.
2004 folgt dann der Generationenwechsel: Andreas Raker steigt in die Geschäftsführung ein und unsterstützt seinen Vater Werner und seinen Onkel Alfons. 2005 wird das Gelände abermals vergrößert. Auf dem benachbarten Grundstück (ehemals Blumen Schröder), das 2002 erworben wurde, wird ein Hangar, eine Halle angelehnt an den Stil einer Flugzeughalle, fertig gestellt. Dort findet die Marke Audi eine neue, eigene Heimat. Südbeck ist seither DER Stützpunkt der Marke Audi im Oldenburger Münsterland und heimst vielfach Preise wie den Audi Top Service Partner ein. Im Jahr 2010 ist der Audi-Betrieb laut Leistungsspiegel der Audi AG gar Nummer fünf in ganz Deutschland.

Heute ist die Südbeck-Gruppe mit seinen Marken, Dienstleistungen und rund 70 Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region Cloppenburg und im Oldenburger Münsterland. Weiterhin ist die Südbeck-Gruppe vielfältiger Kooperationspartner für örtliche Institutionen und Einrichtungen.

Südbeck - Tradition die verpflichtet

Autohaus Südbeck GmbH · Daimlerstr. 9-11 · 49661 Cloppenburg · Telefon: 04471 - 961 - 0